Leichter Sommersalat

Im Sommer kann ich bei so richtig drückend heißen Temperaturen nichts warmes oder aufblähendes wie Eintöpfe, Weißbrot, Pizza usw. essen und daher habe ich mich darauf spezialisiert Salate zu kreieren (das Wort schaut soo komisch aus, wenn man es schreibt), die nicht immer dasselbe sind und daher Abwechslung in meinen Sommer bringen. Da ich meine Dressings immer in einem kleinen Marmeladenglas mische und solange shake bis sich alle Bestandteile vermischt haben, kann ich meine Salate auch immer gut zum Mitnehmen verpacken, da das Dressing so extra bleibt und den Salat nicht „lätschert“ macht.

Man braucht:

  • Spinat
  • Zucker- oder Honigmelone (ich kann mir den Unterschied leider nicht merken…)
  • Prosciutto Crudo
  • Avocado
  • Käse wie Peynir oder Feta
  • Olivenöl
  • Balsamico
  • guter Senf (Maille for the win!)
  • Gewürze (bei mir war’s Salz und Zitronenpfeffer von Kotyani)

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Ich zeig jetzt einfach jeden einzelnen Schritt, weil ich dieses Mal von meiner lieben Freundin Antonia fotografiert wurde und die Fotos meiner Meinung nach ganz toll geworden sind.
Hier ist also der gewaschene und geschleuderte Blattspinat.

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Dann habe ich die halbe Melone in kleine Würfel geschnitten und natürlich aufgepasst, dass nichts von dem köstlichen Fruchtfleisch an der Rinde bleibt…

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… und dann zu dem Spinat geworfen. Okay nicht geworfen, aber auch nicht drapiert 😉

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Anschließend musste die Avocado dran glauben. Halbieren, Stein entfernen und mit einem Löffel aushöhlen as usual und dann in Stückchen geschnitten. Bei einem Salat achte ich immer darauf, dass die Zutaten ungefähr die gleiche Größe haben, da man ja beim Essen von jedem ein Stück auf der Gabel haben möchte – für das ultimative Geschmackserlebnis! Oder ich bin einfach ein kleiner Monk.

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Tadaa, so schön vermischt…

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Jetzt kommt der tricky part! Den Prosciutto in kleine Teilchen zupfen und dabei nicht die Fasern zerstören. Hier kann man auch gut erkennen, dass ich gerne im Pyjama koche.

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Diesmal habe ich mir beim Drapieren etwas mehr Mühe gegeben.

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Jetzt kommt der Käse dazu. Ich habe Peynir verwendet, den gibt’s beim Hofer in so einer großen Alubox mit 1kg Abtropfgewicht und ist sehr vielseitig, weil er nicht so einen starken Eigengeschmack wie Feta hat. Feta hätte hier aber auch gut reingepasst.

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Das ist meine Holy Trinity: das Öl, der Balsamico und der beste Senf der Welt!

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Hier mariniere ich den Salat mit einem Dressing aus 3 TL Senf, und halbe-halbe Öl und Balsamico mit etwas Wasser verdünnt.

IMG_5426Dazu gab’s dann reanimierte Knoblauchstangerl von der letzten Pizza-Bestellung (manchmal braucht man einfach eine fettige Salami-Pizza!) und einen Maracuja-Spritzer.

Ich fand’s Leggoschmeggo!

Bis zum nächsten Mal, eure Sarah


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